Stiftgasse 10, 1070 Wien. Ein Raum mitten in der Stadt, in den man einfach hineingehen kann. Wir nennen ihn Kompetenzzentrum Null — hier fangen wir an.
Tür an Tür mit ZIMT, dem Wiener Magazin für die Psyche.
Warum Null?
Weil Null der Anfang ist — und weil der Anfang schon zählt. Alles, was hier gelernt wird, lernt WE.
Offene Abende. Menschen, die etwas wissen, und Menschen, die etwas brauchen, im selben Raum.
Werkstätten. Kleine Gruppen an einer konkreten Frage — an Sprache, an Abläufen.
Gespräche. Mit Fachleuten aus Psychologie, Psychiatrie, Sozialarbeit und Journalismus. Und mit Menschen, die einfach da sind.
, Wien — die Gespräche, das Format, die Technik.
Die wissenschaftliche Grundlage von WE heißt Refiktion. Sie ändert nicht die Methode, sondern das, was ein Forschungsobjekt sein darf — und was ein Ergebnis bedeutet. An der Universität Wien geprüft und mit „sehr gut" beurteilt. Ein Klick auf den Namen öffnet die Arbeit.
Schreiben kannst du jederzeit: we@digital3000.org
Die Form.
Welche juristische Körperschaft die richtige ist — Verein, Firma oder Stiftung — wird gerade geprüft und im Lauf der Forschungsarbeit entschieden. Bis dahin ist WE ein rein privates, gemeinnützig-unentgeltliches Forschungsprojekt.
Stiftgasse 10, 1070 Wien.
Die Termine der offenen Abende stehen hier, sobald sie feststehen.
Ein kommunikationswissenschaftliches Manifest · Universität Wien, 2009/2010 · geprüft und mit „sehr gut" beurteilt
Das ist das epistemologische Paradigma des Gründers — sechzehn Jahre vor WE aufgeschrieben.
Eine Refiktion behandelt ein System, das es noch nicht gibt, bewusst so, als wäre es bereits Wirklichkeit — und untersucht es dann mit den herkömmlichen Mitteln wissenschaftlicher Methodik: Forschungsfrage, Hypothese, Operationalisierung, Prüfung.
Die Methode ändert sich dabei nicht. Genau das weist die Arbeit nach: dass zwischen herkömmlicher wissenschaftlicher Arbeitsweise und fiktiven Forschungsobjekten keine prinzipielle Unvereinbarkeit besteht. Neu sind die Bedingungen an das Objekt — es muss sich selbst zum Scheitern drängen: falsifizierbar, so genau beschrieben wie eine Erhebung, an reale gesellschaftliche Strukturen gebunden.
Und neu ist, was ein Ergebnis bedeutet. Hält die Refiktion stand, wird sie zur Realisierung; hält sie nicht stand, zur Fiktionalisierung. Die Untersuchung ist damit selbst ein Schritt im Entstehen ihres Gegenstands.
Diese Arbeit ist geprüft. Die Universität Wien hat sie begutachtet und mit „sehr gut" beurteilt — der Bestnote.
Genau so wird WE gebaut. Und schon 2009 steht darin die Frage, die das WundernetzwErk heute stellt: wie sich Nachvollziehbarkeit zwischen Menschen herstellen lässt, ohne das Denken zu fesseln.